- Was ist, wenn die Kette reisst?
- Kann die Kette abspringen?
- Ist das ein Kardan/Zahnriemen?
- Verliere ich durch die Umlenkung Kraft?
- Verliere ich durch die Dichtungen Kraft?
- Kann ich die Übersetzung ändern?
- Kann ich meine Speedhub übernehmen?
- Warum haben KATZ Rohloffs ein anderes Gehäuse?
- Nur 14 Gänge?
- Kann ich Hammerschmidt / Schlumpf ergänzen?
- Kann ich unter Voll-Last schalten?
- Ich habe gehört, Rohloff und Fully vertragen sich nicht
1.
Eine Kette reisst meist deswegen, weil sie durch Verschmutzung verschlissen ist und die Nietverbindungen deswegen geschwächt sind. Wird die Kette - wie bei der Kettenschaltung - zusätzlicher Seitwärtsbelastung ausgesetzt und für Schaltvorgänge missbraucht, kann die Kette reissen. Da im KATZ Antrieb die Kette stets gerade und sauber läuft und nicht für Schaltvorgänge missbraucht wird, ist die Wahrscheinlichkeit eines Kettenrisses praktisch null.
2.
Nein. Unser System kommt ohne den üblichen langhubigen Kettenspanner aus, welcher die Hauptursache für abspringende Ketten ist. Dies, in Kombination mit unserem ausserordentlich grossen Umschlingungswinkel von ca 270 Grad und der permanenten Spannung kann die Kette nicht abspringen.
3.
Nein. Unser System läuft mit einer normalen Fahrradkette, die komplett gekapselt und abgedichtet wird. Lesen Sie mehr dazu hier.
4.
Zählen Sie die Umlenkrollen eines Schaltwerkes. Es sind zwei. KATZ verwendet ebenfalls zwei. Da wie bei der Kettenschaltung das unbelastete, rücklaufende Kettentrum umgelenkt wird, verlieren Sie dadurch genauso wenig Energie wie bei der Kettenschaltung.
5.
Nein. Dank der Dichtungen sparen Sie sogar Kraft gegenüber offenen Systemen, denn das KATZ-System ist dauerhaft perfekt geschmiert. Eine offene, ungenügend geschmierte Kette hat hohe Wirkungsgradverluste zur Folge, welche um Faktoren höher sind als die geringen Reibungsverluste unserer Dichtungen.
6.
KATZ verbaut ausschliesslich ein 32er Kettenblatt mit einem 13er Ritzel. Verglichen mit einer Kettenschaltung entspricht dies einem Berggang von 22/32 und einem Schnellgang von 40/11.
7.
Nein. Da KATZ Hinterbauten asymmetrisch sind, verwenden wir ein optimiertes Speedhubgehäuse. Es dürfen nur Speedhubs mit dem eingelaserten KATZ Logo verbaut werden. Beim Einbau einer standard Speedhub in einen KATZ Rahmen entsteht eine stark asymmetrische Einspeichung, wodurch die Laufradstabilität reduziert wird. Der Umbau einer älteren Speedhub auf das neue Nabengehäuse wird nicht durchgeführt. Wir empfehlen Ihnen, Ihre bisherige Speedhub zu verkaufen - selbst gebrauchte Speedhubs erzielen sehr gute Erlöse. Von uns erhalten Sie eine neue und optimierte Speedhub für ein bombenstabiles Laufrad.
8.
Durch das weiter aussenliegende Ritzel muss der KATZ Hinterbau asymmetrisch sein, um die Kettenlinie in den Griff zu bekommen. Mit dem speziell für KATZ gedrehten Nabengehäuse behalten wir die Rohloff-typische symmetrische Einspeichung für ein superstabiles Laufrad.
9.
Bei einer Kettenschaltung sind viele Gänge doppelt vorhanden oder nicht nutzbar. Die von uns verbaute Getriebenabe von Rohloff ist eine vollwertige MTB-Schaltung, deren 14 gleichmässig abgestufte Gänge vergleichbar sind mit einer 27-Gang Kettenschaltung. Aber Sie müssen nie mehr den richtigen Gang suchen. Mehr Infos
10.
Nein. Die Getriebenabe von Rohloff ist eine vollwertige MTB-Schaltung mit allen benötigten Gängen. Eine zusätzliche Getriebekurbel würde nutzlose Gänge mit einer unsinnigen Entfaltung erzeugen. Eine Kapselung des Antriebes wäre nicht mehr möglich.
11.
Schon versucht, Ihre drei Kettenblätter unter Last zu schalten? Es wird Ihnen nicht gelingen. Schalten unter Last ist nie eine gute Idee, mit der Speedhub aber bedingt möglich. Oder weshalb besitzt Ihr Auto eine Kupplung? Die Erfahrung zeigt, dass mit der Speedhub meist im Totpunkt der Kurbelbewegung geschaltet wird, wo die Last geringer ist. Da der Schaltvorgang bloss 0.01 Sekunden dauert, ist Schalten ohne Unterbrechung des Kraftflusses also möglich.
12.
Gerade ein Fully eignet sich für Rohloff! Da nur ein Kettenblatt statt derer drei benötigt wird, kann der Drehpunkt des Hinterbaus exakt auf das verbaute Kettenblatt ausgerichtet werden. Das Resultat ist ein wippfreier, sensibler Hinterbau, wie er mit einer Kettenschaltung wohl kaum realisierbar wäre.

